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DER DOBERMANN |
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Diese Rasse
besticht durch
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athletischen Körperbau
sowie ihr
treues, selbstsicheres
und
intelligentes Wesen.
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Friedrich
Louis Dobermann (links) |
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Charaktereigenschaften |
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Der
Dobermann, eine Dienst- und Gebrauchshundrasse mit besten Eigenschaften
in Bezug auf Wesen und äußerem Erscheinungsbild, könnte man als das
Vollblut, das Rennpferd unter den acht Gebrauchshundrassen bezeichnen.
Sein Mut, sein Kampf- und Schutztrieb einerseits ist ebenso unstrittig
wie seine Anhänglichkeit, Zutraulichkeit, Kinderfreundlichkeit und
Führigkeit auf der anderen Seite. Speziell diese wichtigen
Wesensmerkmale qualifizieren ihn in ganz besonderem Maße zur Ausbildung
als Schutz- und Begleithund für den Menschen. Er wird auf den
vielfältigsten Gebieten eingesetzt, zum Beispiel als Blindenführhund, im
Rettungswesen, als Lawinensuchhund, als Wach und Suchhund im
Polizeidienst sowie als Führhund für den Gebrauchshundsportler.
Wenn der Dobermann in der Ausbildung mitunter auch etwas eigenwilliger
ist als beispielsweise der im allgemeinen doch recht führige und
lernwillige Schäferhund, so steht er diesem bezüglich der Lernfähigkeit
aber in nichts nach. Als Läufer ist unser Dobermann wesentlich schneller
und ausdauernder als die Hunde der anderen Gebrauchshundrasse, und er
wird dank seiner Gewandtheit mit jeder Bodenbeschaffenheit, sei es
nur Acker, Düne oder auch Fels, hervorragend fertig. Insgesamt machen
diese im Wesen verankerten Anlagen unseren Dobermann zum idealen
Leistungshund. Er ist von Natur aus treu und unbestechlich. Seine
anfängliche Zurückhaltung Fremden gegenüber schlägt schnell in
Freundlichkeit und Zutraulichkeit um, sobald er sich davon überzeugt
hat, dass es sein Gegenüber gut mit ihm meint. Obwohl er in seiner Art
eine robuste, physisch starke Rasse darstellt, ist er doch im Wesen ein
sensibler Hund. Er neigt dazu, sich seinem einmal von ihm anerkannten
Herrn und ,,Rudelführer’’ bedingungslos unterzuordnen und diesen
anzuerkennen. In der Regel gilt er als der typische Einmannhund, der
seinen Besitzer nicht zu oft wechseln sollte. Selbstverständlich ist er
auch im Familienkreis ein verträglicher Hausgenosse und Kinderfreund.
Man sollte stets davon ausgehen, dass jeder Hund ein ausgeprägtes
Seelenleben hat und das trifft auf unseren Dobermann in gesteigertem
Maße zu. |
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Standard und
Rassenkennzeichen |
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FÉDÉRATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE
SECRETARIAT GENERAL: 14, rue Leopard II, 6530 THUIN (Belgique)
FCI Standard N° 143 / 14.02.1994/D |
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DOBERMANN |
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URSPRUNG: |
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Begleit-,
Schutz- und Gebrauchshund.
KLASSIFIKATION F.C.I.:
Gruppe 2 :
- Pinscher und Schnauzer
- Molosser und Schweizer Sennenhunde Sektion 1 : Pinscher und Schnauzer
Mit Arbeitsprüfung. |
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KURZER GESCHICHTLICHER
ÜBERBLICK: |
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Die Dobermannrasse
führt als einzige deutsche Rasse den Name Ihres ersten bekannten Züchters
Friedrich Louis Dobermann (2.1.1834 - 9.6.1894). Nach der Überlieferung war er
Steuereintreiber, Abdeckereiverwalter und nebenbei städtischer Hundefänger, mit
dem gesetzlichen Recht alle Freiumherlaufenden Hunde einzufangen. Zur Zucht
paarte er aus diesem Reservoir besonders scharfe Hunde.
Die bedeutendste
Rolle bei der Bildung der Dobermannrasse spielten sicherlich die so genannten
"Fleischerhunde" die unter den damaligen Verhältnissen schon als eine relativ
Durchgezüchtete "Rasse" angesehen werden konnten. Diese Hunde waren eine Art
Vorläufer der heutigen Rottweiler vermischt mit einer Art Schäferhund, der in
Thüringen in schwarz mit rostroten Abzeichen vorhanden war. Mit der hier
aufgezählten Mischung von Hunden hat Dobermann in den 70er Jahren des vorigen
Jahrhunderts gezüchtet.
Er erhielt dadurch
"seine Rasse", d.h. Gebrauchshunde, die nicht allein wachsam sondern auch
"mannfeste Hof- und Haushunde" waren. Sie wurden viel als Hüte- und
Polizeihunde eingesetzt. Die zahlreiche Verwendung Im PoIizeidienst führte
damals zu dem Beinamen "Gendarmenhunde". Bei der Jagd, wurden sie
überlegend zur Bekämpfung des Raubwildes benutzt. Unter den hier geschilderten
Voraussetzungen war es fast zwangsläufig, dass der Dobermann schon zu Beginn
dieses Jahrhunderts als Polizeihund offiziell anerkannt wurde. Die
Dobermannzucht erstrebt einen mittelgroßen, kräftigen und muskulös gebauten
Hund, der trotz aller Substanz In der Linienführung des Körpers Eleganz und Adel
erkennen lässt. Er soll sich als Begleit-, Schutz- und Gebrauchshund sowie als
Familienhund in besonderem Maße eignen. |
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ALLGEMEINES
ERSCHEINUNGSBILD: |
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1
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Nasenrücken
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13
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Unterschenkel
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2
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Stop
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14
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Knie
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3
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Oberkopf
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15
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Bauchlinie
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4
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Hinterhauptbein
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16
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Brust
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5
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Hals / Nacken
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17
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Vordermittelfuß
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6
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Widerrist
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18
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Unterarm
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7
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Rücken
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19
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Ellenbogen
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8
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Kruppe
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20
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Vorbrust
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9
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Rute
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21
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Kehlgang
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10
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Oberschenkel
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22
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Unterkiefer
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11
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Sprunggelenk
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23
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Oberkiefer
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12
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Hintermittelfuß
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Der Dobermann ist mittelgroß, kräftig und muskulös
gebaut. Durch die elegante Linienführung seines Körpers, die stolze
Haltung, das temperamentvolle Wesen und den Ausdruck von
Entschlossenheit, entspricht er dem Idealbild eines Hundes. |
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WICHTIGE MASSENVERHÄLTNISSE
(PROPORTIONEN): |
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Rüde |
Hündin |
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Das Gebäude des Dobermanns erscheint fast
quadratisch, dies gilt besonders für die Rüden. Die Rumpflänge
(Brustbein bis Sitzbeinhöcker) soll die Widerristhöhe bei Rüden um nicht
mehr als 5% und bei den Hündinnen um nicht mehr als 10% überschreiten. |
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WESEN: |
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Die Grundstimmung des Dobermanns Ist freundlich
friedlich, in der Familie sehr anhänglich und kinderliebend. Gefordert
werden ein mittleres Temperament und eine mittlere Schärfe. Weiterhin
wird eine mittlere Reizschwelle gefordert. Bei einer guten Führigkeit
und Arbeitsfreude des Dobermanns ist auf Leistungsfähigkeit, Mut und
Härte zu achten. Bei angepasster Aufmerksamkeit gegenüber der Umwelt Ist
auf Selbstsicherheit und Unerschrockenheit besonders Wert zu legen. |
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KOPF |
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Oberkopf: |
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Kräftig, zum Gebäude passend. Von oben gesehen
entspricht der Kopf einem stumpfen Keil. Die Querlinie des Scheitels
soll von vorne gesehen annähernd waagerecht verlaufen, also nicht zu den
Ohren abfallen. Die fast gerade in Fortsetzung zum Nasenrücken
verlaufende Scheitelbeinlinie fällt zum Nacken In leichter Rundung ab.
Die Augenbrauenbögen sind gut entwickelt, ohne hervorzutreten. Die
Stirnfurche Ist noch sichtbar. Das Hinterhauptbein soll nicht auffällig
sein. Von vorn und oben betrachtet dürfen die Seitenflächen des Kopfes
nicht ausladend (backig) wirken. Die seitliche leichte Wölbung des
Oberkiefers und der Jochbeine müssen in Harmonie zur Gesamtlänge des
Kopfes stehen. Die Muskeln des Kopfes sind kräftig entwickelt. |
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Stop:
Der Stirnabsatz ist gering, aber deutlich erkennbar
ausgebildet. |
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Gesichtsschädel: |
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Nase:
Nasenkuppe Gut ausgebildet, mehr breit als rund und mit großen
Öffnungen, ohne insgesamt hervorzutreten. Bei schwarzen Hunden ist sie
schwarz, bei braunen entsprechend mit einer helleren Tönung angepasst.
Fang:
Der Fang muss im richtigen Verhältnis zum Oberkopf stehen und kräftig
entwickelt sein. Der Fang Ist tief, die Mundspalte soll weit bis zu den
Molaren reichen. Eine gute Fangbreite muss auch Im Bereich der oberen
und unteren Schneidezähne vorhanden sein.
Lefzen:
Sie sollen fest und glatt an den Kiefern liegen und einer straffen
Verschluss der Mundspalte gewährleisten. Dunkle Pigmentierung, bei braun
etwas hellere Tönung.
Kiefer/Gebiss/Zähne:
Kräftiger, breiter Ober- und Unterkiefer. Scherengebiss, 42 Zähne
entsprechend dem Zahnschema, normale Größe.
Augen:
Sie sind mittelgroß, oval und von dunkler Farbe. Bei braunen Hunden Ist
eine etwas hellere Tönung erlaubt. Gut anliegende Augenlider. Lidrand
behaart.
Ohr:
Das hoch angesetzte Ohr wird aufrecht getragen und ist auf eine im
Verhältnis zum Kopf passende Lange geschnitten. Soweit in einem Land
Kupierverbot besteht, wird gleichrangig das unkupierte Ohr anerkannt.
(Gewünscht mittelgroß und mit dem vorderen Rand glatt an den Wangen
anliegend).
Hals:
Im Verhältnis zum Körper und Kopf von guter Länge. Er Ist trocken und
muskulös. Die Linienführung Ist aufsteigend und gefällig gebogen. Seine
Haltung Ist aufrecht und zeigt viel Adel. |
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KÖRPER: |
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Widerrist:
Er soll besonders bei den Rüden in Höhe und Länge hervortreten und
dadurch der Rückenlinie den von der Kruppe her ansteigenden Verlauf
bestimmen.
Rücken:
Kurz und fest, von guter Breite und gut bemuskelt.
Lendengegend:
Von guter Breite und gut bemuskelt. Die Hündin kann in der Lenden-Partie
etwas länger sein, da sie für das Gesäuge Platz benötigt.
Kruppe:
Sie soll vom Kreuzbein in Richtung Rutenansatz gering, also kaum
wahrnehmbar abfallen; wirkt somit gut abgerundet, ist weder gerade noch
auffällig abfallend. Gute Breite mit starker Muskulatur.
Brust:
Die Brustlänge und -tiefe muss im richtigen Verhältnis zur Rumpflänge
stehen, dabei soll die Tiefe mit leicht gewölbten Rippen annähernd die
Hälfte der Widerristhöhe erreichen. Die Brust ist von guter Breite und
nach vorn besonders ausgeprägt (Vorbrust).
Bauchlinie:
Vom Ende des Brustbeins zum Becken ist die Bauchdecke deutlich
aufgezogen.
Rute:
Sie ist hoch angesetzt und kurz kupiert, wobei zwei Rutenwirbel sichtbar
erhalten bleiben. In Ländern, in denen der Gesetzgeber ein
Rutenkupierverbot erlassen hat, kann die Rute Naturbelassen bleiben. |
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GLIEDMASSEN |
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VORDERHAND: |
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Allgemeines:
Die Vorderläufe stehen von allen Seiten gesehen fast gerade, d.h.
senkrecht zum Boden und sind kräftig ausgebildet.
Schultern:
Das Schulterblatt liegt fest dem Brustkorb an, beiderseits der
Schulterblattgräte gut bemuskelt und überragt oben die Dornfortsätze der
Brustwirbel. Möglichst schräg und gut zurückgelagert, beträgt der Winkel
zur Waagerechten ca.50°. Oberarm: Gute Länge mit guter
Bemuskelung, Winkel zum Schulterblatt etwa 105° - 110°.
Ellenbogen:
Gut anliegend, nicht ausdrehend.
Unterarm:
Kräftig und gerade, gute Bemuskelung. Länge in Harmonie zum
Gesamt-Körper.
Vorderfußwurzelqelenk :
Kräftig.
Vordermittelfuß:
Knochen kräftig, von vorn gesehen gerade, von der Seite nur angedeutete
Schrägstellung (höchstens 10°).
Vorderpfoten:
Die Pfoten sind kurz und geschlossen. Die Zehen sind nach oben gewölbt
[Katzenpfoten); Nägel kurz, schwarz. |
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HINTERHAND : |
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Allgemeines:
Von hinten betrachtet wirkt der Dobermann auf Grund seiner ausgeprägten
Beckenmuskulatur in Hüfte und Kruppe breit und abgerundet. Die vom
Becken zum Ober- und Unterschenkel verlaufenden Muskeln ergeben eine
gute Breitenentwicklung auch Im Oberschenkelbereich, In der Kniegegend
und am Unterschenkel. Die kräftigen Hinterläufe sind gerade und stehen
parallel.
Oberschenkel:
Gute Länge und Breite mit starker Bemuskelung. Gute Winkelung am
Hüftgelenk. Winkelung zur Horizontalen etwa 80° - 85°.
Knie:
Das Kniegelenk Ist kräftig und wird vom Ober- und Unterschenkel sowie
der Kniescheibe gebildet. Der Kniewinkel beträgt etwa 130°.
Unterschenkel:
Mittellang, in Harmonie zur Gesamtlänge der Hinterhand.
Sprunggelenk:
Mittelkräftig, parallel. Die Unterschenkelknochen verbinden sich im
Sprunggelenk mit dem Mittelfußknochen (Winkel ca. 140°).
Hintermittelfuß:
Er Ist kurz und steht senkrecht zum Boden.
Hinterpfoten :
Wie die Vorderpfoten sind auch die Zehen der hinteren Gliedmaßen kurz,
gewölbt und geschlossen. Nägel kurz, schwarz. |
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GANGWERK: |
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Das Gangwerk ist sowohl für die
Leistungsfähigkeit, als auch für das Exterieur von besonderer Bedeutung.
Der Gang ist elastisch, elegant, wendig, frei und raumgreifend. Die
Vorderläufe schwingen möglichst weit vor. Die Hinterhand gibt
weitausgreifend und federnd die erforderliche Schubkraft. Der Vorderlauf
der einen und der Hinterlauf der anderen Seite werden zugleich nach
vorne geführt. Gute Festigkeit des Rückens, der Bänder und Gelenke. |
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HAUT: |
| Die Haut liegt überall straff an und ist gut
pigmentiert. |
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HAARKLEID |
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BESCHAFFENHEIT DES HAARES:
Das Haar ist kurz, hart und dicht. Es liegt fest und glatt an und ist
gleichmäßig über die ganze Oberfläche verteilt. Unterwolle Ist nicht
statthaft.
FARBE:
Die Farbe Ist schwarz oder braun mit rostrotem, scharf abgegrenztem und
sauberem Brand. Der Brand befindet sich am Fang, als Fleck auf den
Backen und oberhalb der Augenbrauenbögen, an der Kehle, zwei Flecken auf
der Brust, an den Mittelfüßen und Pfoten, an den Innenseiten der
Hinterschenkel, am After und Sitzbeinhöcker. |
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GRÖSSE/GEWICHT |
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GRÖSSE: |
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Widerristhöhe
Rüden : 68 - 72 cm
Hündinnen : 63 - 68 cm
Jeweils Mittelgröße erwünscht. |
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GEWICHT: |
| Rüden : ca.40 - 45 kg |
| Hündinnen : ca.32 - 35 kg |
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FEHLER: |
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Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten
sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen
Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. |
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Allgemeines
Erscheinungsbild: |
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Mangelndes Geschlechtsgepräge. Wenig Substanz, zu
leicht, zu schwer, hochgestellt, schwache Knochen. |
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Kopf: |
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Zu kräftig, zu Schmal, zu kurz, zu lang, zu
viel/zu wenig Stop, Rahmsnase, stark abfallende Scheitelbeinlinie,
schwach ausgebildeter Unterkiefer, rundes oder Schlitzauge, helles Auge,
zu starke Backen, nicht anliegende Lefzen, offenes- zu tief liegendes
Auge, zu hoch oder zu tief angesetzte Ohren, offene Maulwinkel. |
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Hals: |
| Etwas kurz, zu kurz, übermäßig entwickelte Kehlhaut,
Wamme, Hirschhals, zu lang (unharmonisch). |
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Körper: |
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Rücken nicht fest, abfallende Kruppe, Senkrücken,
Karpfenrücken, zu wenig oder zuviel Rippenwölbung, nicht genügend
Brusttiefe bzw.-breite, Rücken insgesamt zu lang, fehlende Vorbrust, zu
hoch oder zu tief angesetzte Rute, Bauchlinie zu wenig/zu stark
aufgezogen.
Gliedmaßen:
Zu wenig oder zuviel Winkelung der Vorder- bzw. Hinterhand, Ellenbogen
lose, vom Standard abweichende Lage und Länge der Knochen und Gelenke,
zehenenger und zehenweiter Stand, kuhhessiger/fassbeiniger und
enghessiger Stand der Hinterhand, offene oder weiche Pfoten, verkümmerte
Zehen, helle Nägel.
Haarkleid:
Zu heller, nicht scharf abgegrenzter, unsauberer (rußiger) Brand, zu
dunkle Maske, große schwarze Flecken an den Läufen, kaum sichtbare oder
auch zu große Brustflecken. Langes, weiches, glanzloses und welliges
Haar sowie haararme und kahle Stellen. Größere Haarwirbel besonders am
Körper, sichtbare Unterwolle.
Wesen:
Mangelnde Selbstsicherheit, zu hohes Temperament, zu hohe Schärfe, zu
niedrige oder zu hohe Reizschwelle. Schärfe, zu niedrige oder zu hohe
Reizschwelle.
Größe:
Abweichende Größen vom Standardmaß bis 2 cm sind durch Herabsetzung Im
Formwert zu ahnden.
Gangwerk: Wackeliger, trippelnder, unfreier Gang und Paßgang.
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DISQUALIFIZIERENDE FEHLER : |
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Allgemeines: |
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Ausgesprochene Umkehrung des Geschlechtsgepräges.
Auge:
Gelbes Auge (Greifvogelauge), verschiedenfarbige Augen.
Gebiss:
Vorbiss, Zangengebiss, Rückbiss und Zahnunterzahl nach dem Zahnschema.
Haarkleid:
Weiße Flecken, ausgesprochen lang und wellhaarige Hunde, ausgesprochen
dünne Behaarung und größere kahle Stellen.
Wesen:
ängstliche, nervöse und aggressive Hunde .
Größe:
Hunde die mehr als 2 cm von dem Standardmaß nach unten oder oben
abweichen.
N.B. :
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die
sich vollständig im Skrotum (Hodensack) befinden. |
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